Wenn morgen alles offline wäre
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Was würde in Deutschland eigentlich noch funktionieren, wenn Microsoft, Google oder Amazon morgen ihre Dienste abschalten würden?Wirtschaft, Verwaltung und Bildung sind heute stark abhängig von einigen wenigen globalen Technologiekonzernen. Angesichts geopolitischer Spannungen, sicherheitspolitischer Herausforderungen und der wachsenden Macht dieser Plattformen wird die digitale Souveränität zu einer zentralen Zukunftsfrage.Auf politischer Ebene geht es dabei um die digitale Resilienz Europas in einer zunehmend konfliktgeprägten Welt. Auf gesellschaftlicher Ebene steht die Frage im Mittelpunkt, wie Plattformen, Desinformation und KI demokratische Prozesse und den öffentlichen Diskurs beeinflussen.Und für uns persönlich stellt sich die Frage: Wie selbstbestimmt können wir digitale Dienste nutzen, wenn zentrale Infrastrukturen von wenigen Unternehmen kontrolliert werden? Welche Alternativen gibt es? Und was bedeutet digitale Sicherheit für uns alle, die nicht nur Nutzende, sondern auch Gestaltende der digitalen Gesellschaft sein wollen?Moderiert von der Journalistin Nhi Le diskutieren Politikforscherin Katja Muñoz, Aktivist Björn Staschen und Branchenkenner Ragnar Kruse über digitale Sicherheit – nicht nur als technische Herausforderung, sondern als Frage von Macht, Demokratie und gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit.Die Veranstaltung ist Teil der Hamburger Horizonte 2026. Dieses Jahr rückt Sicherheit als zentrale gesellschaftliche Frage in den Fokus. Die Reihe beleuchtet ihre internationalen, technischen und sozialen Dimensionen und fragt, wie Sicherheit unter Bedingungen von Krise, Ungleichheit und Wandel entsteht. Weitere Informationen zum aktuellen Programm finden Sie hier.